Autor: Yvonne  
Samstag, 16. Oktober 2010 08:21
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Fairer Wahlkampf in Ramerberg?

Meines Wissens sollte eine Zeitung auch über einen Wahlkampf unparteiisch berichten und sich über alle Kandidaten informieren. Leider wirkt die bisherige Berichterstattung des OVB über die anstehende Bürgermeisterwahl in Ramerberg sehr subjektiv in Richtung Wenisch. Dieser Artikel ( Anton Wenisch, dritter Kandidat vom 03. 9.) suggeriert dem Leser förmlich: Der wird’s ja eh. Auch musste ich mich darüber Ärgern, dass ihr Redakteur bei den Nominierungen der Kandidaten Georg Gäch und Riedl offenbar nicht zugehört hat. Angeblich steht schon eines fest (ohne vorweg greifen zu wollen), dass der neue Bürgermeister zukünftig wenig Zeit haben wird. Das ist falsch!Georg Gäch betonte ganz klar: Er werde im Falle einer Wahl seinen Beruf aufgeben und Vollzeit als Bürgermeister tätig sein, da ihm Ramerberg am Herzen liegt und die Bürger ein Recht darauf haben. Herr Riedl und Wenisch dagegen wollen sich nur in ihrer knappen Freizeit um das Amt kümmern. Auch ist der Begriff „ehrenamtlicher Bürgermeister“ zwar richtig, allerdings wird dieses Ehrenamt mit einen sogenannten „Ehrensold“ von ca. 3000,- Euro im Monat vergütet! Anstatt nur Anton Wenisch in den Vordergrund zu stellen ( dessen „Anhänger“ zufälligerweise dem örtlichen Fußballverein angehören und sich einen neuen Fußballplatz erhoffen ) wäre es für den Leser viel interessanter, alle drei Kandidaten vorzustellen, die Kernpunkte ihrer Wahlprogramme und vielleicht auch ihre Motivation kritisch zu hinterfragen.

Hierzu ein interessanter Artikel:  über alle Kandidaten! Wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, erkennt man doch die Motivation die dahinter steckt.

 

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