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Autor: Frank Eichhorn
Donnerstag, 16. Juni 2011 07:36 |
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Ein offener Brief |
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Frank Eichhorn/Michaela Meier Rheinsberg, 14.06.2011 Am Wald 17 16831 Rheinsberg Tel.: 033931 349360 Fax: 033931 349362 Homepage 0900 Nummer: http://michaelas-lebensberatung.de/ Homepage Firma Viversum: http://www.viversum.de/berater/m-i-c-h-a-e-l-a
EIN OFFENER BRIEF AN DIE BUNDESREGIERUNG , AN DIE LANDESREGIERUNG BRANDENBURG UND DIE IN DEN NACHFOLGENDEN BRIEFEN BETREFFENDEN BEHÖRDEN!!!
Sehr geehrte Damen und Herren!
Auch nach unserem zweiten Brief haben wir bis heute leider keinerlei Reaktionen erhalten. Wir verstehen das nicht mehr. Der erste Brief , den wir im November 2010 an die Bundeskanzlerin, an die Bundesarbeitsministerin, an die Bundesfamilienministerin, an Herrn Westerwelle an das Bundeswirtschaftsministerium und an verschiedene Landesbehörden des Landes Brandenburg geschickt haben, ist bis heute unbeantwortet geblieben.
Wir bitten darum diese Briefe öffentlich zu machen. Vielleicht reagiert dann eine Behörde, auch wenn wir daran nicht mehr glauben.
Wir würden uns sehr freuen, wenn unser jetzt wieder glückliches Kind es wert wäre, glücklich bleiben zu dürfen.
Wenn es Menschen in diesem Staate geben sollte, denen schon auf gleiche oder ähnliche Weise geholfen wurde, so wie meine Frau Michaela hilft, und uns nur einen einzigen Euro spenden würde, wir wären sehr, sehr dankbar. Wenn es nur einige wenige Menschen geben würde, die der Meinung sind, dass ein Mensch mit dieser Gabe nicht kaputt gemacht werden darf und uns helfen würde, wir wären sehr, sehr dankbar dafür.
Wir gehen mit diesem Brief an die Öffentlichkeit, weil wir wirklich nichts mehr zu verlieren haben. In wenigen Wochen werden wir alles, was wir uns mühsam erarbeitet haben wieder verlieren. Zu aller erst ein glückliches Kind, unsere Arbeit, unser Heim und alles, was wir uns ohne jegliche Hilfe aufgebaut haben.
Bitte helfen Sie uns.
Michaela Meier, Frank Eichhorn und unser 10jähriger Sohn Justin
Frank Eichhorn/Michaela Meier Rheinsberg, 23.05.2011 Am Wald 17 16831 Rheinsberg Tel.: 033931 349360 Fax: 033931 349362 Homepage 0900 Nummer: http://michaelas-lebensberatung.de/ Homepage Firma Viversum: http://www.viversum.de/berater/m-i-c-h-a-e-l-a
Eingabe an den Minister Baaske, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie ZU HÄNDEN UND PERSÖNLICH!
Sehr geehrter Minister Baaske!
Nachfolgend schicke ich Ihnen noch einmal den bereits im November geschriebenen Brief. In der Zwischenzeit ist auch so einiges passiert. Nach dem nachfolgenden Brief hat das Jugendamt am 10.12.2010 um 12.00 Uhr ein Fax an die Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie geschickt. Dort wurde bestimmt, dass wir unser Kind an dem folgenden Wochenende nur täglich eine Stunde unter Aufsicht sehen dürfen. Weder wir als Eltern noch die Klinik selber haben überhaupt die Chance bekommen die dadurch entstandenen psychischen Belastungen für unser Kind abzuwenden. Unser Sohn hat durch diese Aktion weiteren schweren psychischen Schaden genommen und keinerlei Vertrauen in der Klinik zu den behandelnden Psychologen mehr aufbauen können. Deshalb haben wir dann in Absprache mit der Klinik den Aufenthalt dort nach 4 Monaten beenden müssen. Wir haben uns sehr lange um einen Platz in der Klinik bemüht. Das Jugendamt hat weiterhin versucht die ganze Angelegenheit zu vertuschen und uns nachweislich vorsätzlich belogen. Weiterhin hat das Jugendamt damit auf gröblichste gegen seine eigenen Gesetze verstoßen. Genau gegen die Gesetze, mit denen sie die Maßnahme begründet haben. Nachdem wir darauf gedrungen haben die Sache vors Familiengericht zu bringen wurde durch das Gericht uns und vor allem unserem Kind Recht gegeben. Der Brief war auch in der Gerichtsakte. Eine Aussprache mit der zuständigen Mitarbeiterin des Jugendamtes, Frau Setzkorn nach dem Gerichtstermin führte auch zu keiner Klärung. Sie sagte nur, das dort etwas gewaltig schief gelaufen ist, sie sich aber nicht entschuldigen wird. Ein auf unserem Drängen vom Jugendamt geführtes Gesprächsprotokoll liegt vor. Die für diese ganze Situation zuständige Mitarbeiterin Frau Setzkorn hat keinerlei Anstalten gemacht überhaupt mal nachzufragen, welche psychischen Belastungen unser Sohn durch diese Aktion davongetragen hat. Weder bei uns noch in der Klinik. Die gesamte Klinik war sehr erstaunt über dieses Verhalten. Das Jugendamt hat vor dieser Aktion schon Gespräche mit der Klinik geführt ohne uns darüber zu informieren und uns die Möglichkeit der Teilnahme an diesen Gesprächen ein zu räumen. Auch das fand die Klinik sehr erstaunlich. Letztendlich konnten wir unserem Kind nur wirklich durch mehrere privat finanzierte Hypnose helfen. Jetzt endlich fängt unser Kind wieder an zu lachen und ist glücklich. Wir haben es auch geschafft endlich eine andere Schule- eine andere Schulform für unser Kind zu finden. Es ist auch so, wie wir das schon vermutet hatten. Ein wirklich lebensbedrohliches Trauma ist durch die Lehrerin im Schwimmlager verursacht worden. Ein nachgewiesenes frühkindliches Trennungstrauma ist durch die vom Jugendamt eingeleiteten Maßnahmen erheblich verschlimmert worden. Selbst die Klinik hat versucht mit dieser Lehrerin zu sprechen um unseren Sohn gezielt behandeln zu können. Die Lehrerin hat jegliche Hilfe verweigert. Die Klinik sagt dazu auch gern aus. Selbst nachdem unser Sohn wegen nicht Handelns des Jugendamtes zurück an seine alte Schule musste, hat die Lehrerin wieder alles getan um unseren Sohn weiteren Schaden zuzufügen. Auch hier nur ein Beispiel. Die Lehrerin Frau Hacke weiß ganz genau, das der Zugang zu unserem Kind am leichtesten über das Fach Musik zu schaffen ist. Sie hat unserem Sohn die Teilnahme am Unterricht verweigert, weil ein Bleistift nicht angespitzt war. Es war ein schriftlicher Eintrag von ihr im Hausaufgabenheft. Also auch nachweisbar. Man kann auch sagen, trotz vieler persönlicher Gespräche von unserer Seite, trotz persönlicher Gespräche von Psychologen mit dieser Frau, trotz Beschwerde bei ihrem Ministerium und Beschwerde beim Schulamt, trotz mehrerer vorgelegter psychologischer Gutachten darf diese Lehrerin ein Kind weiterhin ungestraft Schaden zufügen. Unser Sohn musste dank des Nichthandelns des Jugendamtes wie schon erwähnt zurück an diese Schule. Es hat auch nur eine Woche gedauert, bis alle alten Verhaltensmuster wieder aufgebrochen sind. Psychologisch ist das uns nachvollziehbar so erklärt worden. Es nützt nichts, wenn er eine andere Klassenlehrerin bekommt, wenn er auch nur eine einzige Stunde pro Woche mit dieser Frau Hacke Unterricht hat. Und das ausgerechnet in dem Fach, wo er nun wirklich überdurchschnittlich viel Talent hat.
Wir haben den nachfolgenden Brief auch an den Landrat Herrn Reinhardt geschickt. Natürlich haben wir auch von dort keinerlei Antwort erhalten. Wir haben dann auf ein persönliches Gespräch gedrungen. Er hat sich dann als erstes eine zweite Person geholt um uns dann den Kopf waschen zu können. Es ist schon bemerkenswert, wie weit solche Menschen den Amtsmissbrauch ungestraft betreiben können. Hier zwei Äußerungen von ihm: Sie können beim ALG2 Amt beantragen, was sie wollen, sie bekommen keine Leistungen mehr. Er hat bis heute Recht behalten. Die zweite Äußerung ist viel interessanter. Wir werden immer alles dafür tun, damit die wenigen Großen groß bleiben und größer werden. Wir und auch ich werden immer alles tun, damit die Kleinen möglichst klein bleiben. Es ist schon ein starkes Stück. Wir wissen auch, dass er das sofort abstreiten wird. Trotzdem erkläre ich hiermit an Eidesstatt, das diese Worte wörtlich so gefallen sind. Aber möglicherweise sagt dieser Mann ja auch nur die Wahrheit. Natürlich haben wir wieder Angst, da man uns als mündige Bürger versuchen wird mundtot zu machen. Aber wir sind nicht gewillt klein beizugeben. Wir werden immer alles für unser Kind tun, auch wenn der Staat und besonders unser sozialdemokratisch geführtes Land Brandenburg bisher alles versucht hat uns das möglichst schwer zu machen.
Wir würden sehr, sehr gern mit Ihnen in einem baldigen persönlichen Gespräch all das in Ruhe und mit der nötigen Genauigkeit darlegen wollen. Vor einem halben Jahr haben wir mit unserem Brief versucht Missstände aufzudecken und um Hilfe gebeten. Heute fordern wir Sie auf zu den nachfolgenden Fragen Stellung zu beziehen: - Warum darf das Jugendamt nachweislich vorsätzlich einem Kind Schaden zufügen? - Warum werden wir nachweislich vorsätzlich von diesem Amt belogen? - Warum wurde versucht alles zu vertuschen? - Warum brauchen die Mitarbeiter des Jugendamtes keinerlei Stellung zu beziehen und halten es nicht mal für nötig sich zu entschuldigen? - Warum darf das ALG2 Amt trotz intensiver Gespräche uns daran hindern auch wirklich Geld zu verdienen? - Warum führt nach unserem Brief dieses Amt große Gesprächsrunden und bezieht uns nicht mit ein? - Warum darf ein Landrat entscheiden, wer Leistungen bekommt und wer nicht? - Warum müssen wir finanziell ausbluten, alles verlieren, weil wir Missstände aufzudecken versuchen? - Warum nimmt der Staat unsere Steuern, momentan sind die Geschäftskonten wieder vom Finanzamt gesperrt, lässt aber nicht die Chance Geld zu verdienen? - Warum darf das ALG2 Amt uns einerseits am arbeiten hindern, andererseits erkennt es die Kosten einer Selbstständigkeit nicht an? - Warum warten wir bis zum heutigen Tag auf den versprochenen Gutachter für unser Dach? Die Schäden sind durch den letzen Winter erheblich größer geworden. - Warum darf das Finanzamt die Konten wieder pfänden, obwohl es von unserer finanziellen Not weiß? Auch weiß, dass wir bereits Klage um Anerkennung der - Kosten, Prüfung unseres ganzen Falles beim Sozialgericht eingereicht haben? - Nennen Sie uns einen einzigen Grund, warum wir Behandlungen für unser Kind ablehnen sollten um ausstehende Steuern zu bezahlen, Steuern, mit denen auch diese Lehrerin, dieser Landrat, dieses Jugendamt bezahlt wird? - Nennen Sie uns einen einzigen Grund, warum die Gesundheit und das Wohlergehen eines Kindes nach all dem, was es erfahren hat nicht so wichtig sind, wie Steuern zahlen damit andere gut leben können. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie das dann auch unserem Kind persönlich erklären würden.
Wir haben endlich eine geeignete Schule für unseren Sohn bekommen. Die Lehrer dort sind wirklich sehr engagiert und unser Sohn kann nun auch zeigen, was in ihm steckt. UND DAS ZEIGT ER AUCH!!! Die Lehrer selbst haben uns gesagt, dass sie nicht oft Kinder bekommen, die freundlich, lieb und offen sind. Wir von unserer Seite arbeiten auch dort wieder sehr eng mit der Schule zusammen um das Bestmöglichste zu erreichen.
Wir haben genügend Gutachten, sehr viele Gesprächsprotokolle, Zeugen und auch Kunden, die für uns aussagen werden. Wir können das alles lückenlos beweisen. Wir werden es nicht zulassen, dass man unser Kind noch einmal psychisch misshandelt. Wir werden immer, wie auch in der Vergangenheit alles für das Wohl unseres Kindes tun. Wir werden uns nicht damit abfinden, dass man versucht uns mundtot zu machen, uns unser Heim, damit unsere Arbeit und den Ruhepunkt unseres Kindes weg zu nehmen. Alle Gutachten sagen auch das eine. Nur ein Zuhause, das die größte Sicherheit für das Kind ist, hilft ihm die seelischen Vergewaltigungen, die er erfahren musste, zu verarbeiten. Wir nehmen es nicht hin, das Amtsanmaßung, vorsätzliches Hindern am arbeiten, dann aber nichtanerkennen der Kosten uns in den Ruin treiben und unsere Kind laut Gutachten damit so viel Schaden nimmt, das er wieder Selbstmordgefährdet ist. Wir haben heute nach fast zwei Jahren wieder ein glückliches, lachendes und auch lernbereites Kind. Das haben wir weder dem Jugendamt noch einer anderen von uns eingeschalteten Behörde zu verdanken. Es war einzig und allein unser Bemühen. Ich werde nicht einen Haftbefehl antreten, weil ich Schulden nicht zahlen kann, nur weil ein Landrat, ein Arbeitsamt ohne wirkliche Einzelfallprüfung uns in den Ruin treiben. Es sind zu viele Menschen, die meine Frau wirklich helfen konnte. Von Ärzten und Apotheken empfohlen. So vielen Menschen helfen zu können, geholfen zu haben das ist förderungswürdig. Es sind auch die „hohen“ Beamten, die sich von meiner Frau helfen lassen. Nicht nur die Kleinen, die möglichst klein bleiben sollen. Selbst diese Menschen haben uns versichert für uns, für das Können meiner Frau auszusagen.
Haben Sie schon einmal ein Baby gesehen, das so schwere Neurodermitis hat, das es aussah, als wäre es in kochend heißes Wasser getaucht worden? Haben Sie schon mal mit Menschen gesprochen, die Todesangst hatten, weil Ärzte bei Gürtelrose nicht helfen konnten. Wir haben das oft gesehen. Sehen es fast jede Woche. Bitte erklären Sie diesen Menschen, das ein Landrat, ein Arbeitsamt alles dafür tut, das meine Frau, die helfen kann, bisher immer geholfen hat, ihre Arbeit aufgeben soll, weil ein Finanzamt alles wegpfändet. Weil die Ausgaben nicht anerkannt werden. Stellen Sie sich bitte öffentlich hin vor Kameras und sagen Sie das den Menschen in diesem Land. Sagen Sie diesen Menschen, dass alles getan wird, das ihr Leiden weitergeht, nur weil es so weitergehen soll wie bisher. Es wäre dann wenigstens mal ehrlich.
Wir haben Regine Hildebrandt persönlich kennen lernen dürfen. Wenn es diese bemerkenswerte Frau noch gäbe, würden solche Missstände beseitigt werden, würden solche engagierten Menschen wie es gerade meine Frau ist nicht in den Ruin getrieben. In den Ruin getrieben von einer Regierung die sich sozial und demokratisch nennt. Von einer Regierung, die nach dem nachfolgenden Brief keinerlei Notwendigkeit gesehen hat wirklich etwas für uns zu tun, etwas zu ändern.
Wir fordern Sie, Herr Minister Baaske auf, Stellung zu beziehen. Sollten Unklarheiten bei den Zuständigkeiten bestehen, so haben Sie ausdrücklich die Erlaubnis unsererseits dieses Schreiben an zuständige Ministerien weiter zu reichen.
Es geht uns hier nicht nur einfach um psychische Verletzungen eines Kindes, das sich dagegen nicht selbst wehren konnte. Es geht uns um die Missachtung von Menschenrechten. Was unserem Kind angetan wurde, ist unserer Meinung nach nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Es ist für uns auch nicht nachvollziehbar, was das ALG 2 Amt und das Jugendamt uns, unserem Kind angetan hat.
Bestätigen Sie den Eingang dieses Schreibens.
Wir warten Auf Antwort
Frank Eichhorn, Michaela Meier und Justin Meier
Frank Eichhorn/Michaela Meier Rheinsberg, 10.11.2010 Am Wald 17 16831 Rheinsberg Tel.: 033931 349360 Fax: 033931 349362 Homepage 0900 Nummer: http://michaelas-lebensberatung.de/ Homepage Firma Viversum: http://www.viversum.de/berater/m-i-c-h-a-e-l-a
Eingabe: An den Finanzminister Dr. Helmuth Markov zu Händen und persönlich
Sehr geehrter Finanzminister Dr. Helmuth Markov!
Um ein Bild von uns zu bekommen, möchte ich versuchen die Geschichte meiner Familie möglichst kurz aber genau zu erzählen. Ich selber heiße Frank Eichhorn und bin 41 Jahre alt. Mit 4 Jahren wurde ich von meiner Mutter zum ersten Mal blutig geprügelt. Die Narben habe ich heute noch im Gesicht. Später hat mich mein Stiefvater unter Alkoholeinfluss dermaßen geschlagen, dass ich im Mund oben und unten Brücken trage. Noch schlimmer war allerdings, dass er meine Wirbelsäule durch Schläge angebrochen hatte. Ich selber habe das allerdings erst vor einigen Jahren durch Röntgenaufnahmen erfahren. Ich habe seit meiner Jugend erhebliche Schmerzen in der Wirbelsäule und wurde auch von einem Amtsarzt untersucht. Meine Frau habe ich vor 14 Jahren kennen gelernt. Sie war damals ein sehr in sich gekehrter Mensch, der sehr wenig Selbstvertrauen hatte. Sie heißt Michaela Meier und ist 35 Jahre alt. Im Alter von 4 Jahren wurde sie von ihrem leiblichen Vater missbraucht. Aber nicht nur sie. Es waren 4 Töchter, die in einem Zeitraum von ca. 10 – 15 Jahren missbraucht wurden. Ihre Mutter streitet bis heute ab, das sie jemals davon gewusst hat. Sie hat allerdings ihre Kinder ins Internat abgeschoben. Seit dieser frühen Kindheit trägt meine Frau das wie ein Trauma mit sich herum und hat sich nie wirklich jemanden anvertraut. In der Schule hatte sie große Schwierigkeiten überhaupt mitzukommen und hat sie dann nach 8 Jahren auch verlassen. Allerdings hat meine Frau eine große Gabe. Sie kann Menschen mit Gürtelrosen, Neurodermitis, Schuppenflechte und Phantomschmerzen besprechen. Eine Gabe, die sie von ihrer Großmutter vererbt bekommen hat. Darauf komme ich später noch einmal zurück. Unser Sohn heißt Justin Meier und ist 9 Jahre alt. Weil meine Frau 2-mal während der Schwangerschaft etwas Fruchtwasser verloren hat, wurde mit Gewalt versucht unser Kind am 09.04.2001 auf die Welt zu holen. Nach ca. 10 Stunden hat man meine Frau vom Wehentropf befreit, weil man endlich eingesehen hat, dass es nichts bringt. Meine Frau ist danach 17 Tage mit akuten Schmerzen rumgelaufen. Die eigentliche Geburt fand dann am 26. – 27.04.2001 statt und dauerte 15 Stunden. Unser Kind wurde nach
- 1 - diesen 15 Stunden per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Dabei hat man ihm kurz unter dem rechten Auge eine Schnittwunde verpasst. Das meine Frau überlebt hat, hat sie einer Freundin zu verdanken, die zufällig eine Stunde vorher entbunden hatte. Sie ist nachts wach geworden, weil meine Frau geröchelt hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon ca. einen Liter Blut verloren. Ich möchte das hier nicht alles im Einzelnen beschreiben. Es ist für uns beide bis heute ein Trauma. Die Narbe hat unser Sohn heute noch. Mit ca. einem halben Jahr ist uns massiv aufgefallen, das sich unser Kind nicht richtig entwickelt. Der Kopf und der Körper entwickelten eine extreme Schiefstellung. Der Kinderarzt hat uns gesagt, dass alles in Ordnung ist. Erst als wir den Kinderarzt gewechselt haben, wurde unserem Kind geholfen. Wir waren über ein Jahr bei einer Bobat-Therapie. Außerdem hat man festgestellt, das unser Kind durch die künstliche Einleitung der Geburt tief ins Becken gedrückt wurde und dadurch eine rechtsseitige Blockade – gleichzusetzen mit einer halbseitigen Lähmung davongetragen hat. Erst eine Ärztin für Schmerztherapie, Chiro-, Neuraltherapie, in Hohenneuendorf konnte unserem Sohn helfen. Sie hat uns damals schon erklärt, dass unser Sohn viele, viele Jahre brauchen wird um seine Feinmotorik zu entwickeln. Dazu kommt, dass unser Sohn ein extrem feinfühliger und sensibler Mensch ist. Im Kindergarten hat seine Erzieherin ihm auch oft sehr deutlich erklärt, dass seine Bilder aber hässlich sind. Die Leiterin dieses Kindergartens hat ihn auch mal gepackt und sehr kräftig geschüttelt. Ich will damit sagen, das unser Sohn schon im Alter von 4 Jahren eines gelernt hat, egal was er macht er wird ausgelacht, bestraft oder man sagt ihm mehr oder weniger deutlich, das er nichts kann. Nachdem ihm diese körperliche Gewalt widerfahren ist, hat er den Kindergarten gehasst. Unser Sohn war auch 2 Jahre in der Frühförderung um ihn charakterlich zu stärken und um sein Selbstvertrauen zu entwickeln. Wir sind dann Anfang 2007 nach Rheinsberg umgezogen. Für unseren Sohn war das ein wirklich schöner Neuanfang. Trotzdem ist er nicht zuletzt durch die bis dahin gemachten Erfahrungen ein sehr unsicherer Mensch geworden. Während der Einschulungsfeier ist er der einzige gewesen, der nicht aufgestanden ist. Trotzdem ist er dann sehr gern zur Schule gegangen. Seine Klasse ist eine Förderklasse. Ca. zum Halbjahreszeugnis der zweiten Klasse fing es an, das er Angst vor der Schule bekam. Wir hatten in der ersten Klasse seine Lehrerin zu uns nach Hause eingeladen um ihr in privater Atmosphäre die Geschichte unseres Kindes näher zu bringen und hatten die Hoffnung damit verbunden, dass sie etwas Verständnis für unseren Sohn aufbringt. Wir waren dann erstmalig bei einem Kinderpsychologen. Das erstellte Gutachten haben wir der Schule vorgelegt. Die Lehrerin war aber mit den 2. Klassenschülern schon reichlich überfordert. Man glaubt das nicht, aber sie arbeitet im Unterricht mit einer Pfeife – bei 8 Jährigen. Außerdem verlässt sie regelmäßig den Unterricht um etwas zu kopieren. Zufällig vorbeikommende Eltern haben sie dann draußen während der Unterrichtszeit rauchen sehen. Massiv wurde es dann im 3. Schuljahr. Auf der ersten Elternversammlung haben sich sehr viele Eltern beschwert, dass die Kinder weinend nach Hause kommen. Als unsere Kinder dann im Oktober 2009 für 3 Tage ins Schwimmlager fahren sollten, hat sie die Zimmereinteilung so gestaltet, das unser Sohn ausgerechnet mit den beiden Jungen auf ein Zimmer gelegt hatte, die in der gesamten Schule für ihre körperlichen und seelischen Angriffe bekannt sind. Alle Versuche unsererseits das zu verhindern sind fehlgeschlagen. Ihre Antwort damals: „Weil sie sich gar nicht verstehen, wie Feuer und Wasser sind, deshalb habe ich das getan.“
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Unser Sohn kam völlig seelisch zerbrochen nach Hause. Er hat danach nur noch Angst gehabt und hat sogar versucht von der Schule wegzulaufen. Für uns waren seine schlimmsten Äußerungen: “Am liebsten wäre ich Tod, dann kann mich niemand mehr quälen.“ Und: „Ich besorge mir eine Waffe und erschieße alle die, die mich immer quälen.“ Ich rede von einem 8jährigen Kind!!! Daraufhin haben wir den Schulpsychologen eingeschaltet. Er hat wirklich versucht ernsthaft mit der Lehrerin zu reden uns dann aber mitgeteilt, dass das völlig sinnlos ist. Er hat uns geraten, wenn diese Lehrerin noch ein weiteres Jahr diese Klasse unterrichtet die Schule zu wechseln. Wir haben alles versucht um unser Kind wieder aufzubauen. Wenige Wochen vor dem zweiten Schwimmlager wurde mir nach einer Elternversammlung mitgeteilt, dass unser Kind nur teilnehmen darf, wenn wir ihn morgens bringen und abends wieder abholen. Auf Nachfrage hat sie uns vor anderen Eltern wörtlich gesagt: „Keiner will mehr die Verantwortung für ein psychisch krankes und immer gewalttätiger werdendes Kind übernehmen.“ Dazu kann ich nur sagen. Wir haben mittlerweile 3 psychologische Gutachten. Unser Kind hat sich nie auch nur annähernd gewalttätig verhalten. Das er nun gar nicht gewaltbereit ist, liegt sicherlich daran, das wir ihn gewaltfrei erzogen haben und ihm auch immer erklärt haben das man mit der Faust keine Probleme löst. Sie hat ganz nebenbei während dieser Elternversammlung auch gesagt, das sie zwei Gruppen in dieser Klasse hat und das nicht schaffen kann. Als mehrere Eltern nachgefragt haben, ob wir etwas tun können, damit ein zweiter Lehrer in den Unterricht kommen kann, sagte sie wörtlich: „Bitte nicht.“ Ich kann hier nicht alles im Einzelnen aufschreiben. Das würde sonst ein Buch werden. Wir haben es jedenfalls bis vor einem Jahr geschafft unserem Sohn Sicherheit, Liebe und Geborgenheit zu geben. Außerdem habe gerade ich es geschafft ihm zu Hause das beizubringen, was die Schule nicht leisten konnte.
Unser Sohn liegt jetzt schon seit vier Wochen auf der Kinderpsychiatrie. Wir haben von 3 unabhängigen Stellen erfahren müssen, das unser Sohn selbstmordgefährdet ist und sehr wahrscheinlich AUCH durch die schulischen Erlebnisse ein schweres psychisches Trauma erlitten hat.
Ich schreibe deshalb AUCH, weil es auch noch eine andere Ursache hat. Wie schon anfangs geschrieben, hat meine Frau eine besondere Gabe anderen Menschen zu helfen. Sie hat 2004 angefangen sich damit intensiv auseinanderzusetzen und dann nebenberuflich angefangen in dieser Branche zu arbeiten. Sie legt auch Karten, hilft verzweifelten Menschen über Internet und am Telefon. Als der Verdienst dann immer größer wurde, gab es für sie zwei Möglichkeiten. Entweder aufgeben oder die Selbstständigkeit. Wir haben dann im Arbeitsamt einen Termin vereinbart um zu klären wie wir uns verhalten müssen und was alles für eine Selbstständigkeit notwendig ist. Die zuständige Beamtin hat uns damals gesagt, das ja heute langer Donnerstag ist und meine Frau als erstes ein Gewerbe anmelden soll, danach zur Bank gehen soll um ein Geschäftskonto zu eröffnen und danach noch zur AOK gehen sollte um sich zu versichern. Wenn diese Unterlagen vollständig sind, soll sie am gleichen Tag nachmittags wiederkommen und im damaligen Arbeitsamt eine Ich AG beantragen. Genau so haben wir das dann auch getan. Wenige Monate später wurde dann die Förderung Ich AG mit der Begründung abgelehnt, dass meine Frau erst die Ich AG hätten beantragen
- 3 - müssen und nur einen Tag später das Gewerbe hätten anmelden dürfen. Wir hätten dieses Geld damals gut für den Aufbau und die Werbung gebrauchen können. Trotzdem lief das Geschäft sehr gut. Allerdings hat meine Frau damals einen Vertrag gemacht, in dem sie gezwungen wurde 270 Stunden zu arbeiten um wenigstens etwas zu verdienen. Letztendlich hat sie dort aufhören müssen als der Druck, den die Teamleiterin ausgeübt hat zu einem körperlichen und seelischen Zusammenbruch führte. Meine Frau wurde massiv unter Druck gesetzt sofort wieder zu arbeiten, einen Krankenschein vorzulegen und man hat ihr mit mehreren tausend Euro Geldstrafe gedroht. Leider konnten wir das nicht vor Gericht beweisen, weil wir nur Telefonmitschnitte hatten, und immer noch haben, und die leider nicht anerkannt sind. Hier hat meine Frau dann 3000 Euro „Lehrgeld“ bezahlen müssen. Der Anwalt hat uns vor weiteren Klagen abgeraten weil meine Frau erst nach Zahlung dieser Summe eine Freigabe ihrer Daten erreichen konnte und somit völlig unabhängig von dieser Teamleiterin neu anfangen konnte. Das hat sie dann auch im März 2006 getan. Sie hat sich einen monatlichen Verdienst von bis zu 7000€ brutto erarbeitet. Das Feedback der Kunden lässt bis heute all ihre schlimmen Erinnerungen aus der Kindheit ertragen. Aber es gab auch hier Probleme. Unsere Wohnung war viel zu klein und es gab sogar Mieterbeschwerden, weil ihr Telefon nachts um 24 Uhr noch geklingelt hat. Diese Neubauten sind nun einmal sehr hellhörig. Unser Schlafzimmer war gleichzeitig unser Büro. Wir haben dann lange gerechnet, Preise verglichen und uns nach Büros oder einem Haus umgesehen. Nach gründlichem rechnen auch mit unserem Anwalt und Steuerberater sind wir zu dem Schluss gekommen, das der Preis für Wohnung und Büro der gleiche ist, wie der Kauf eines Hauses. Da meine Frau täglich von ca. morgens 08.00Uhr bis weit nach Mitternacht arbeitet, hätte sie unseren Sohn mit seiner wie oben beschriebenen Geschichte fast gar nicht mehr gesehen. Aber schon wegen unserem Sohn haben wir uns dann für ein Haus entschieden. Das Geschäft läuft im wesendlichen so, das wenn ein Kunde anruft, meine Frau nur für ihn da ist. Wenn niemand anruft, dann kann sie für unser Kind da sein. Genau wie ich. Gerade nachmittags und abends, also wenn unser Sohn auch da ist, ist es sehr wichtig, das ich selber immer da bin und das er auch etwas von seiner Mutti hat. Am Wochenende ist es noch wichtiger, das ich da bin, weil meine Frau sonst fast gar nicht arbeiten könnte.
Wie wichtig es ist, das wir immer für unser Kind da sein können, also Beruf und Arbeit miteinander verbinden können, wie wichtig das ist, zeigt sich erst seit einem Jahr. Durch die Finanzkrise haben wir zwar bis heute keine Kunden verloren, aber die Kunden rufen weitaus weniger an. Als der Verdienst so weit rückläufig war, dass wir unsere Kosten nicht mehr decken konnten, sind wir zum ALG2 Amt gegangen. Vorher haben wir aber all unsere Reserven aufgebraucht, die Konten bis zum äußerst möglichen ins Minus gebracht, bis es nicht mehr ging. Sogar die IHK Potsdam hat uns bei telefonischen Beratungen gesagt, das wir dringend Werbung machen müssen, was wir bis zu diesem Zeitpunkt auch immer getan haben. Monatlich bis zu 10 Prozent unseres Einkommens. Sie haben uns auch geraten zum ALG2 Amt zu gehen, weil für kleine Unternehmen keinerlei Steuervergünstigungen oder Konjunkturpakete da sind. Heute wissen wir, dass wir wirklich keine Chance haben. Das ALG2 Amt hat uns sehr deutlich erklärt, das wir nicht besser gestellt werden dürfen als ein Arbeitslosengeld 2 Hilfeempfänger. Ein Brief an die Bundeskanzlerin und an Herrn Westerwelle im September 2009 wurde bis
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heute nicht beantwortet. Wir haben lediglich eine E-Mail bekommen, dass man unser Anliegen weitergereicht habe. Aber das Weiterreichen nützt uns nichts.
Warum schreiben wir das alles. Wenn man im Haus, seit fast 2 Jahren in den Privaträumen arbeitet und unsere Kosten nicht anerkennt, dann ist es ganz natürlich, dass man in die Pleite getrieben wird. Uns sind allein beim Aufbau einer eigenen Line erhebliche wirtschaftliche Nachteile entstanden. Die Bundesnetzagentur hat vor über einem Jahr alle 0900 Nummern, die sechsstellig sind verboten und allen gezwungen eine neue siebenstellige Nummer zu beantragen. In unserer Branche, wo gerade das Vertrauen zum Kunden sehr wichtig ist, war das finanziell tödlich. Wir haben als zweites Standbein diese Line innerhalb eines Jahres aufgebaut und 2000€ nur allein damit verdient. Das hat sehr viel Zeit und Investitionen in Werbung gekostet. Seit 23.06.2009 bekommen wir Leistungen des ALG2 Amtes. Seitdem fahren wir monatlich c. 900€ minus ein. Man hat uns gesagt, wenn wir ein Büro hätten, könnten wir das absetzen. Da wir aber im Haus wohnen und es auch privat nutzen, könne man das nicht. Wir haben bis im Dezember 2008 unser privates Auto genutzt um Werbung fahren zu können, um Kunden abzuholen um sie wieder nach Hause zu bringen und um Steuerberater und andere für den Betrieb wichtige Leute anfahren zu können. Dieser Wagen war 10 Jahre alt, wir hätten um diesen Wagen durch den TÜV zu bekommen über 3000€ investieren müssen uns wir hätten nicht mehr alle Kunden erreichen können, weil der Wagen keine Umweltplakette bekommen hätte. Wir haben uns für ein anderes Auto entschieden. Es ist heute ein 5 Jahre alter VW Passat, damals 3 Jahre, deren Kosten sich auf 325€ monatlich belaufen und der heute noch einen Restwert von ca. 12000€ hat. Dieser Wagen hat den kleinst möglichen Motor, ist sehr zuverlässig und verbraucht im Durchschnitt nur 5,5 Liter Diesel. Er hat Euro 4 Norm, ist sehr geräumig, was gerade bei sehr alten Menschen wichtig ist, die durchaus mal ein steifes Bein haben. Sein größter Luxus ist eine getrennt regelbare Klimaanlage. Dadurch ist es uns möglich unserem sehr wärmeempfindlichen Kind angenehme kühle, manchmal kalte Umgebungstemperatur zukommen zu lassen und er hat seitdem nicht mehr im Auto gebrochen. Wir haben immer versucht geschäftliche Fahrten und privates miteinander zu verbinden. Aus zweierlei Gründen. Erstens ist es eine Zeitfrage, wenn man schon irgendwo beim Kunden ist, dann versucht man auch gleich anfallende private Einkäufe mit zu erledigen. Außerdem ist es eine Kostenersparnis, wenn das Auto wegen eines Einkaufes oder anderer wichtiger privater Dinge nicht extra genutzt werden muss. Das wurde vom ALG2 Amt gerügt. Das Amt ist außerdem der Meinung, das ein Geschäftswagen maximal 150€ monatlich kosten darf. Alles darüber hinaus erkennen sie nicht an. Unser Steuerberater hat dann mit dem Autohaus gesprochen. Die Rate ist nicht verringerbar. Ein preiswerteres Auto würden wir aber auch nicht bekommen, da wir durch unsere BWA von 2009 leider nicht kreditwürdig sind. Unser Auto hätte im Juni schon zur Durchsicht gemusst. Im Dezember ist der TÜV fällig. Wir können weder das eine noch das andere bezahlen. Ohne den Wagen können wir weder die wöchentlichen Elterngespräche, die Abholung Samstag 08.00 Uhr und das Zurückbringen unseres Kindes sonntags um 19.00 Uhr gewährleisten. Finanziell würden uns mehrere hundert Euro Schaden entstehen, weil wir keine Kunden mehr anfahren können. Mehr finanzieller Schaden, als der Wagen kostet.
Laut ARD-Berichten gab es im letzten Jahr 100000 zugelassene Porsche Cayenne. Es gibt kein einziges privat zugelassenes Auto dieser Marke. Die Steuerersparnis dieser Menschen ist enorm. Die Steuerausfälle des Staates sind ein Wahnsinn. Von den großen BMWs, Mercedes,… rede ich gar nicht. Aber unser Auto ist zu teuer.
- 5 - Letzte Woche hatten wir Besuch vom Finanzamt, weil wir die fälligen Umsatzsteuern nicht mehr bezahlen können. Selbst dieser Mann hat sich unsere Sachlage angehört und kann nicht verstehen, warum man unsere Kosten nicht anerkennt. Das Finanzamt erkennt unsere Kosten jedenfalls an.
Wir haben dem ALG2 Amt vor Monaten schon die Vollmacht erteilt sich direkt an unseren Steuerberater wenden zu dürfen um Unklarheiten der betrieblichen Kosten und sonstiger betriebswirtschaftlicher Dinge zu besprechen. Das hat man nicht genutzt. Wir haben das ALG2 Amt mehrfach dringend gebeten sich alles vor Ort anzusehen. Auch das hat man abgelehnt. Es ist nicht die freie „soziale“ Marktwirtschaft, die uns kaputt macht. Es ist dieser „christlich“ geführte Staat. Wir sind zwar auf dem Papier keine Christen, aber wir sind für jeden da, der Hilfe braucht.
Unser Haus ist über 30 Jahre alt. Wir wussten, dass wir irgendwann unser Dach erneuern müssen. Wir haben ein Flachdach mit einer Innenentwässerung. Dafür haben wir jeden Monat etwas zurückgelegt. Diese Reserven haben wir dann verbraucht um nicht sofort zum ALG2 Amt gehen zu müssen. Dafür werden wir ja nun richtig bestraft. Wenn wir gleich hingegangen wären, hätten wir die notwenigen Reparaturen des Daches selbst durchführen können. Hier wurden wir also genauso bestraft wie bei der ICH AG. Der letzte Winter hat dann unsere Dachpappe zerstört und wir haben seitdem Wasser an den Decken im Wohnzimmer, an der Kinderzimmerwand in der Küche und über der Kellertreppe. Man hat uns gesagt, dass wir einen Antrag auf Kostenübernahme für die Reparatur stellen sollen. Das haben wir am 25.02.2010 auch getan. Wir haben in persönlichen Gesprächen auch gesagt, dass wir jeden einzelnen Cent zurückzahlen würden, wenn man uns hilft. Im April kam dann ein Schreiben, das wir mindestens 3 Kostenvoranschläge bringen müssen. Trotz intensiver Bemühungen ist es uns nur gelungen 2 Kostenvoranschläge zu bekommen. Bei einem persönlichen Gespräch mit dem Amtsleiter in Wittstock am 28.04.2010 habe ich ihm das auch mitgeteilt. Auswärtige Dachdeckerfirmen in Gransee, Lindow und Neuruppin haben uns telefonisch erklärt, das sie allein durch die Anfahrtskosten keinesfalls preiswerter eine Reparatur durchführen können als die ortsansässigen Dachdecker. Der Amtsleiter hat mir versprochen mit dem zuständigen Bearbeiter zu reden, damit die zwei bereits vorhandenen Kostenvoranschläge ausreichen und wir sie einreichen können. Nach mehreren Wochen teilte uns dann genau dieser Amtsleiter telefonisch mit, dass 3 Kostenvoranschläge nötig sind. Wir haben alles Erdenkliche versucht, es aber leider nicht geschafft selbstständige Dachdeckerfirmen zu zwingen bei uns einen Kostenvoranschlag für unser Dach zu erstellen. Dazu kommt, dass nach diesem Winter die Dachdeckerfirmen der Region genug zu tun hatten. Im Sommer hatten wir ca. 8 Wochen absolute Hitze und Trockenheit. Wenn das Amt die vorhandenen Kostenvoranschläge akzeptiert hätte, hätte die defekte Dachpappe entfernt werden können und die gesamte Dämmung hätte allein durch die Wärme austrocknen können. Das ist nun nicht mehr möglich. Es ist jetzt auch wahrscheinlich nicht mehr möglich das Dach überhaupt noch zu reparieren. Die Dachdecker haben uns mitgeteilt, dass Dachpappe eine Mindesttemperatur benötigt um sie überhaupt auszurollen. Wir haben dann am 07.09.2010 mit der für uns zuständigen Mitarbeiterin des ALG2 Amtes gesprochen und auf die absolute Dringlichkeit der Reparatur hingewiesen. Am 09.09.2010 kamen dann endlich auch 2 Mitarbeiter des Amtes zu uns und haben sich von der Dringlichkeit der Reparatur überzeugen
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können. Sie haben uns dann gesagt, dass sehr wahrscheinlich das Amt selbst einen Gutachter schickt um einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Am 13.09.2010 haben wir dann einen Brief vom ALG2 Amt erhalten, das immer noch 3 Kostenvoranschläge für eine NOTREPARATUR unseres Daches fehlen. Bei einem persönlichem Gespräch wurde uns von der uns zugewiesenen Mitarbeiterin des Amtes dann erklärt, das auf den eingereichten Gutachten nicht das Wort Notreparatur steht und sie deshalb nicht anerkannt werden. Außerdem werden die Kostenvoranschläge wahrscheinlich sowieso nicht anerkannt werden, da diese keine Notreparatur sondern eine Erneuerung bzw. Teilerneuerung des Daches bedeuten würden und somit eine Wertsteigerung des Hauses nach sich zieht. Das haben wir mittlerweile auch schriftlich. Es ist jetzt unsere Schuld, dass wir nicht in der Lage sind, drei neue Kostenvoranschläge für eine Notreparatur dem Amt zu geben. Nur ein einziger Dachdecker war jetzt überhaupt noch bereit einen Kostenvoranschlag zu machen. Es ist der gleiche Kostenvoranschlag wie im Frühjahr. Nur das zusätzlich das Wort Notreparatur draufsteht. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes haben selbst versucht in unserem Haus mit anderen Dachdeckerfirmen zu reden. Selbst bei denen hat es zu keinem Erfolg geführt. Sie haben uns aber versprochen das vorhandene neue- selbe Gutachten direkt zum ALG2 Amt zu bringen und die Notwendigkeit der Reparatur noch einmal deutlich zu machen. Allerdings kann niemand auf einer völlig durchfeuchteten Dämmung auch nur eine Rolle Dachpappe auftragen. Auf den versprochenen Gutachter warten wir auch immer noch. Wie gesagt dieser Kampf geht nun schon seit 25.02.2010.
Aber es kommt noch schlimmer. Ich hoffe, ich konnte auf den ersten Seiten plausibel erklären, wie wichtig es ist unser Kind Sicherheit zu geben. Durch die Nichtanerkennung unserer betrieblichen Kosten haben wir schon einmal die Umsatzsteuer nicht fristgerecht zahlen können. Bei einem Anruf im Finanzamt, wo wir unsere Notlage erklärt haben, wurde uns wörtlich mitgeteilt: „ ES IST UNS EGAL; OB IHR KIND VERHUNGERT, SIE HABEN DIE UMSÄTZE ERBRACHT UND DEMZUFOLGE ABZUFÜHREN.“
Für diese Äußerung gibt es sogar Zeugen. Ich würde vor jedem Gericht unter Eid aussagen, das diese Äußerung wörtlich so gefallen ist. Wir haben in den letzten 5 Jahren an die 50000€ Steuern gezahlt. Wir haben unsere privaten Dinge für die Firma eingesetzt. Wir haben ehrlich jeden Cent Steuern bezahlt. Als unser 10 Jahre alter PC kaputt gegangen ist, den wir auch privat angeschafft hatten und mehrere Jahre für die Firma eingesetzt haben, hat man uns keinen neuen bewilligt. In einem persönlichem Gespräch mit dem Amtsleiter und dem zuständigen Bearbeiter hat man uns dann gesagt, das ein PC bis maximal 450€ gewährt werden kann. Im ALG2 Amt weiß scheinbar niemand, was allein ein Betriebssystem kostet. Unsere vorhandenen Betriebssysteme sind nicht nur veraltet, sondern auch OEM-Versionen, die gar nicht auf einen anderen PC übertragbar sind. Nach Rücksprache mit einem PC- Spezialisten ist für unsere Zwecke ein PC im Wert von ca. 800 -1000€ nötig. Mit allem, was dazugehört.
Es nützt uns auch nichts, wenn wir aus eigener Kraft wieder soviel erwirtschaften, was wir trotz allem immer noch ab und zu schaffen, das wir nicht nur die monatlichen Belastungen selbst tragen können, sondern auch wenigstens einen Teil der durch die Finanzkrise und die Nichtanerkennung der Kosten entstandenen Rechnungen begleichen können. Das ALG2 Amt hat uns sehr deutlich mitgeteilt, das man uns spätestens am Jahresende alles wieder abzieht, so das wir wieder monatlich 900€ minus einfahren. Unsere Heizkosten sind zu hoch, hat man uns mitgeteilt. Wir haben sofort aufgehört unsere Büroräume zu beheizen und die gesamte
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Arbeit in unseren Privaträumen zu machen. Unsere Kunden können wir allerdings nur in unserer Küche empfangen, weil die Schäden im Innenbereich des Wohnzimmers durch das defekte Dach so großflächig sind, das wir uns dafür schon schämen. Andere Räume haben wir nicht. Es gibt in dem Haus ein Wohnzimmer, ein Kinderzimmer, eine Küche, ein Schlafzimmer, einen kleinen Flur und zwei Bäder. Ein etwas größeres Bad mit Wanne und ein kleines Besucherbad. Insgesamt 101 qm. Trotzdem ist es ein Unterschied, wenn man auswärts arbeitet, also nicht zu Hause ist, wird man wesendlich weniger heizen, als wenn man 24 Stunden zu Hause ist und bis zu 17 Stunden arbeitet. Kein Einzelhandelsgeschäft muss eine Heizung zudrehen, wenn mal gerade kein Kunde im Geschäft ist. Wir sind an einer Fernheizung der Stadt Rheinsberg angeschlossen. Es ist aber so, das wir genau am anderen Ende der Stadt wohnen und wirklich hier die allerletzten sind, die an diesem Hauptrohr angeschlossen sind. Im Winter sind unsere Wege binnen kurzer Zeit wieder Eisfrei, weil die Dämmung eben dieser Hauptrohre nicht besonders gut ist. Von unserer Heizung bis zum Hauptrohr sind es ca. 15 Meter. Das Wasser in dem Rohr kühlt jede Nacht aus, wird aber automatisch jeden Tag wieder mitberechnet. Jedes Grad Temperaturverlust senkt die Effizienz unserer Heizung.
Aber es kommt noch schlimmer. Man hat bei Antragsstellung von uns verlangt, dass wir unser Haus aufzeichnen. Also haben wir jeden Raum vermessen und aufgezeichnet. Man wollte von uns irgendwann die gesamte Nutzfläche in qm von uns haben. Also haben wir das getan. Wobei ein nicht beheizbarer Keller wohl kaum als Wohnfläche zählt. Dadurch kam es zu einer falschen Berechnung und wir haben am 12.10.2010 ein Schreiben des ALG2 Amtes erhalten, wonach wir insgesamt 4077€ zurückzahlen sollen.
Aber es kommt noch schlimmer. Das Amt weiß, das wir durch die Nichtanerkennung der Kosten zwangsläufig in den Ruin, in die Arbeitslosigkeit getrieben werden und damit verbunden auch alles, aber auch wirklich alles verlieren. Weil das Amt das weiß, weil sie auch wissen, das gerade ich durch diesen ganzen Ärger psychisch stark angekratzt bin, hat man dem Gesundheitsamt am 20.10.2010 mitgeteilt, das wir vom ALG2 Amt einen Brief erhalten werden, der die völlige Einstellung von Zahlungen dieses Amtes beinhaltet. Man hat das Gesundheitsamt gebeten sich bei uns zu melden, damit wir mit dieser schlechten Nachricht nicht allein dastehen und vielleicht sogar eine Kurzschlusshandlung begehen. Das Gesundheitsamt kam auch sofort, weil sie sich schon vorher mehrfach bemüht hatten uns zu helfen.
Im Krankenhaus bei den wöchentlichen Elterngesprächen wurde uns mitgeteilt, das man uns das Kind wegnehmen wird, wenn wir nicht in der Lage sind es zu versorgen. Und damit ist der Punkt erreicht, weswegen ich diesen Brief schreibe.
Wir werden es nicht hinnehmen, das Steuergeschenke für ganze Branchen möglich sind, Geschenke ohne eine Prüfung auf Notwendigkeit, wir werden es nicht hinnehmen, das wir mit unseren Steuern Banker bezahlen, damit sie sich von unserem Steuergeld bis zu 500 000€ Boni auszahlen können. Banker, die wirklich an dieser Krise schuld sind. Wir
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werden es nicht hinnehmen, dass man uns unser Kind wegnehmen will, weil wir versuchen Arbeit und ein psychisch krankes Kind miteinander zu verbinden.
Ich werde es auch nicht hinnehmen, dass dieser Brief Ihnen nicht vorgelegt wird. Bei einem Telefonat im Bundeskanzleramt im Sommer dieses Jahres wurde uns mitgeteilt, das solche Briefe die Bundeskanzlerin jedenfalls nicht erreichen werden.
Wenn wir noch im November die Steuerschulden nicht begleichen droht uns das Finanzamt mit einer Gewerbeuntersagung. Ja, die Umsätze sind rückläufig. Seit etwa einem Jahr, als sich die psychische Verfassung unseres Kindes immer mehr verschlechtert hat, haben wir umso mehr Zeit für unser Kind gegeben um ihn Sicherheit zu geben. Wir waren es, die das Jugendamt eingeschaltet haben. Wir waren es, die das Gesundheitsamt eingeschaltet haben. Wir sind es auch gewesen, die seid der Geburt unseres Kindes alles getan haben um das möglichste für unseren Sohn zu tun, damit er nicht irgendwann wie jetzt mehrfach festgestellt Selbstmordabsichten hat.
Mehrere Wochen vor Ende des letzten Schuljahres gab es sogar eine Aussprache mit der Klassenlehrerin im Beisein einer kompetenten Mitarbeiterin der Jugendförderung wo sehr, sehr deutlich von dieser Frau gesagt wurde, das die Lehrerin nicht so mit unserem Kind umgehen darf, das ihr Tun und Handeln dazu geführt haben, das unser Kind alles, aber auch alles, was mit der Schule zu tun hat ein Trauma für ihn geworden ist. Warum schreibt unser Kind das gleiche Diktat zu Hause ohne Fehler und in der Schule bekommt er nur noch sechsen. Warum kann er zu Hause jede Mathematikaufgabe lösen, in der Schule aber nicht. Wir können nichts dafür, dass dieses Gespräch nicht zum Erfolg geführt hat. Im Gegenteil, nach dieser Aussprache hat die Lehrerin erst richtig angefangen unser Kind massiv zu moppen. Wir haben unser Kind in Absprache mit der Kinder und Jugendpsychiatrie sogar die letzten Wochen aus der Schule nehmen müssen. Wissen Sie wie das ist, wenn ihr Kind morgens schon weint, weil es vor der Schule Angst hat? Wissen Sie, wie das ist, wenn ihr Kind nachmittags weinend aus der Schule kommt? Wissen Sie, wie das ist, wenn ihr Kind bis nachts 00.00 Uhr vor Angst vor dem nächsten Tag nicht einschlafen kann? Wenn es bis zu 10-mal nachts zur Toilette geht, wenn es schreit weil es wieder Alpträume hat? Und das jeden Tag, fast ein ganzes Jahr lang. Ich glaube nicht, das jemand, der das nicht selber durchmacht, wirklich erfassen kann wie viel Kraft das uns als Eltern abverlangt.
Das ALG2 Amt weiß das alles. Wir haben in vielen persönlichen Gesprächen das alles, was ich hier beschrieben habe, erklärt. Nicht mal die vielen Fahrten zu den einzelnen Therapiestunden wurden als Sonderausgaben anerkannt. Man hat uns eine halbe Stunde lang erklärt, wie wir die Wasserrechnungen verringern können, wenn wir die Toilette umbauen, damit unser Kind nicht mehr soviel Wasser verbrauchen kann. Keine Frage, was kann das Amt tun um die Eltern zu entlasten, was kann das Amt tun, damit finanzielle Sicherheit gegeben ist, nicht ein einziges Wort darüber, was man tun kann, damit die Eltern überhaupt die Kraft aufbringen können dem Kind Sicherheit zu geben. Wir haben Stapelweise unbezahlter Rechnungen vorgelegt. Wasserrechnungen,
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Stromrechnungen, Steuerschuld-Rechnungen, Autokreditrechnungen,… Das einzige, was man uns gesagt hat, was man tun könnte, wäre eine Art Warengutschein, mit dem wir in ausgewählten Geschäften Lebensmittel kaufen können. Im gleichen Satz wurde uns auch gesagt, dass dieser Gutschein von der nächsten Leistung des Amtes im darauf folgenden Monat abgezogen wird.
Aber selbst dieses Amt hat eingesehen, das es für meine Frau sehr wichtig ist täglich sehr gründlich zu duschen um den ganzen psychischen Schmutz der Tagesarbeit abzuwaschen. Dazu kommt noch, dass meine Frau sich für alles selbst die Schuld gibt, und die Erinnerungen an ihrem Vater wiederkommen und sie sich schmutzig fühlt. Ich war so glücklich, dass meine Frau eine Arbeit hat, die sie ausfüllt, mit der sie auch durch meine Hilfe eine ganze Familie ernähren kann, wo sie endlich einen Weg gefunden hat mit ihrer Vergangenheit umzugehen.
Wir haben dem Amt auch von Anfang an mitgeteilt, das wenn ich wie gefordert auswärts arbeiten muss meine Frau erheblich weniger arbeiten kann, weil wir seit einem Jahr viele Stunden damit verbringen unser Kind Mut zu machen und Sicherheit zu geben. Wir haben dem Amt von Anfang an mitgeteilt, das ich den gesamten Chat, die E-Mails und den gesamten betrieblichen Papierkram, die gesamte Werbung und das Fahren von Kunden erledige. Wir haben von Anfang an dem Amt mitgeteilt, das wir erhebliche finanzielle Einbußen erleiden, wenn ich nicht bei meiner Frau mitarbeiten darf. Es interessiert niemanden. Für mich ist das vorsätzliche Gewinnminderung des ALG2 Amtes. Meine Frau hat nie die wirkliche Chance bekommen einen Beruf zu erlernen. Für sie ist diese Arbeit auch mehr als eben nur Arbeit. Es ist ihr Leben. Sie hilft gern anderen. Jeder, der von irgendeinem anderen Amt hier bei uns zu Hause war, sieht das genau so. Jeder, der sich wirklich mit unserem Kind beschäftigt hat, weiß, was man diesem unschuldigen Kind antut, wenn man ihm sein Heim wegnimmt. Psychologen und Ärzte raten uns dringend für Sicherheit zu sorgen. Finanzielle Sicherheit. Nur damit können wir auch die nötige Kraft wieder finden, die wir momentan nicht mehr haben. Das Jugend- und das Gesundheitsamt haben mehrmals mit dem ALG2 Amt gesprochen, aber ohne Erfolg. Jetzt hat man uns zwar wieder Zahlungen gewährt, allerdings wieder ohne Kostenanerkennung. Dazu hat man nicht unsere Zahlen genommen, die wir eingereicht haben, sonder den Verdienst vom gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, der noch wesendlich höher war, weil wir vor einem Jahr noch nicht diese massiven Probleme mit unserem Kind hatten und weil wir vor einem Jahr auch noch Früchte unserer Werbemaßnahmen ernten konnten. Weil wir noch Kraft für all diese Aufgaben hatten. Das Amt hat, obwohl wir mehrfach, auch schriftlich darauf hingewiesen haben, dass sie bei Unklarheiten jeder Zeit mit unserem Steuerberater reden dürfen, wieder nur durch Nichtstun geglänzt.
Es liegt uns wirklich fern diesen Brief öffentlich zu machen. Aber sollte man wieder versuchen Ihnen diesen Brief vorzuenthalten, dann werden wir das tun. Wir warten nicht bis zu diesem Monatsende, wenn eine Gewerbeuntersagung ausgesprochen wird. Wir warten auch nicht, bis unser Kind noch mehr kaputt gemacht wird. Wir warten nicht, bis sich unser Kind wirklich etwas antut. Selbst nach 4 Wochen hat man im Krankenhaus noch keinen Weg gefunden, was man tun kann, damit unser Kind wieder Mut für die Schule bekommt. Das hat
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man uns heute gesagt. Selbst in der Krankenhausschule schafft man es nicht unser Kind zu motivieren. Wir als Eltern sollen mit aller Kraft mitarbeiten, damit es unserem Kind wieder besser geht. Aber das Amt rechnet so, das wir 900€ minus einfahren. Und damit haben wir noch nicht mal etwas zu essen gekauft.
Ich habe mich deshalb an Ihnen gewand, weil sie der Einzige sind, der die Macht hat etwas zu tun. Wir haben nicht die Möglichkeit, und wir haben es versucht, an die verantwortlichen Minister heranzukommen. Ich hoffe wirklich, dass Ihnen ein Menschenleben nicht egal ist. Für die Banken wurden Milliarden bewilligt. Die Hotelbranche hat ohne Prüfung Hilfe bekommen. Es gab Konjunkturpakete und wenn es stimmt, dass die Wirtschaft jetzt wieder so stark wächst, vielleicht ist dann auch Hilfe für eine Familie da. Hilfe für die kleinen Selbstständigen. Uns nützt kein gut gemeinter Ratschlag etwas, wir brauchen Hilfe. Wir waren bei mehreren Schuldnerberatern. Wir haben unsere Kosten auf das Notwendigste zurückgefahren. Das sagen sogar die Schuldnerberater. Außerdem ist meine Frau Selbstständig und die dadurch entstehenden Kosten einer wirklichen Beratung können wir nicht mehr tragen.
Mit freundlichen Grüßen
____________ Frank Eichhorn
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Vollmacht Rheinsberg 03.11.2010
Hiermit erteilen wir Ihnen die Vollmacht Dr. Helmuth Markov alle erforderlichen Informationen und Unterlagen beim Jugendamt Neuruppin, beim Gesundheitsamt Neuruppin, im Klinikum Neuruppin Stadion T3, beim ALG2 Amt Neuruppin und Wittstock, der MBS in Potsdam, und beim Finanzamt Kyritz einzuholen.Unsere Steuernummer: 052/216/00357Kontonummer Frank Eichhorn 4753397497Kontonummer Geschäft Michaela Meier 3751007163Bankleitzahl: 16050000Mit freundlichen GrüßenFrank Eichhorn/ Michaela MeierIn dem nachfolgenden Brief geht es auch ganz direkt um ihre Zuständigkeit. Ich habe sehr aufmerksam die Internetseite ihres Ministeriums gelesen. Wenn man das liest, will man nicht glauben, das so etwas wie in dem nachfolgenden Brief überhaupt möglich ist. Einerseits verweigert man uns die Anerkennung der Kosten, andererseits verlangt das Finanzamt die pünktliche Abführung aller Steuern. Allein die Gebühren, die das Finanzamt für verspätete Steuerzahlungen verlangt, haben nicht mit irgendetwas Sozialem oder Gerechtem zu tun. Wir brauchen DRINGEND Hilfe. Uns nützen keine Verweise auf irgendwelche örtlichen Behörden. Dort waren wir schon. Wir haben niemanden gefunden, der dem ALG2 Amt oder dem Finanzamt irgend eine menschliche Regung entlocken konnte. Diese Ämter haben seit langen alles abgelehnt. Kein Jugendamt, kein Gesundheitsamt, keine iBiZ Neuruppin, niemand hatte bisher die Macht an den Zuständen etwas zu ändern. Veränderung kann nur von den Verantwortlichen kommen. Deshalb dieser Brief. Wir haben auch nur noch Tage, die uns verbleiben. Ich hoffe sehr, dass dieser Brief die notwendige Aufmerksamkeit findet.
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